Unsere Erwartungen bei Einsendungen

Wir, als kleiner Verlag, wollen gerne Autorinnen und Autoren eine Möglichkeit geben ein Buch zu veröffentlichen. Ausdrücklich auch gerne ein Erstlingswerk, auf dem dann nur der Name der Autorin, des Autors steht. Und wir wissen wie wichtig ein solches erstes eigenes Buch ist. Unbezahlbar als Autor, Autorin.

Damit aber ein solches Werk bei uns eine Chance hat gelesen zu werden, und das ist die Voraussetzung für eine Veröffentlichung, sind einige Dinge zu beachten. Wir erwarten folgendes im Anschreiben an uns:

Ein kurzes Anschreiben in dem die Autorin, der Autor, kurz beschreibt was er/sie erreichen will

Eine kurze Biografie des Autors/der Autorin mit den Kontaktdaten, wie Wohnadresse, E-Mail und Telefonnummer für Rücksprachen

Wenn es schon Veröffentlichungen gibt, würden wir auch gerne eine kurze Bibliografie haben wollen

Ein Exposé für das Buch, welches die Autorin, der Autor uns anbietet

Warum wollen wir das Alles? Nun auf der einen Seite wollen wir als Verlag gerne wissen, mit wem wir es zu tun haben. Das geht aus einer kurzen Biografie zumindest etwas hervor. Uns interessiert aber vor Allem wo die Reise, nach Wunsch der Autorin/des Autors, hingehen soll. Uns ist es wichtig mit Menschen zusammenzuarbeiten und das erreichen wir nur bei einer guten Ausgangslage. Die schon veröffentlichten Werke sind aus mehreren Gründen wichtig, da wir dann die Chance haben uns diese ggf. auch einmal anzuchauen und zu lesen. Das gibt uns die Chance den Stil zu erkennen und zu sehen ob dieser in unser Programm passt.

Nun aber zum wirklich wichtigsten Teil des Ganzen, dem Exposé. Ein Exposé soll uns begeistern, wir wollen den Inhalt kennenlernen, wir wollen wissen, was das für ein Werk ist, dass wir veröffentlichen sollen. Und das Exposé ist die Möglichkeit uns das mitzuteilen. Wir werden ganz ausdrücklich nicht, ein ganzes Manuskript lesen, ohne zuvor ein Exposé gelesen zu haben. Dafür gibt es viele Gründe. Wir würden der Autorin und dem Autor nicht gerecht, wenn wir die Manuskripte dann nicht komplett lesen. Wie häufig sind die ersten fünf Seiten eher im Aufbau der Geschichte und weniger spannend und ab Seite 6 wird es besser? Da würden wir unserer Aufgabe als Verlag nicht gerecht, wenn wir bei Seite 3 aufhören und eine Absage schicken. Wenn wir aber alle an uns gesendeten Manuskripte komplett lesen würden, wären wir nicht in der Lage in einem angemessenen Zeitraum zu reagieren und zu handeln. Für sie als Autorin und Autor ist es uns wichtig, dass sie uns auch auf den wenigen Seiten eines Exposé überzeugen können. Wenn sie das schaffen, dann werden wir uns auch auf das Manuskript freuen. Im Übrigen, ein Buch muss nicht geschrieben sein, wenn sie das Exposé an uns senden. Sie sollten anmerken, dass sie uns eine Geschichte verkaufen wollen, wenn wir sie nehmen, dann können sie anfangen zu schreiben. Wir lassen ihnen dann gerne die Zeit dazu. Aber sollte das so sein, erwähnen sie das gerne kurz in ihrem Anschreiben.

Natürlich gilt das Schreiben eines Exposé auch für die eigene Anthologie oder Lyrikband.

Es würde uns also sehr freuen, wenn sie auf uns zukommen und wir zu ihrem Verlag werden.